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Entwicklung der Schweiz zum Bundesstaat

Entwicklung der Schweiz zum Bundesstaat


  
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Alte Eidgenossenschaft (1291-1798)
./pic_b/ch.jpgDie alte Eidgenossenschaft 1291 von den drei Urkantonen begründet und allmählich auf dreizehn Orte (Stände/Kantone) erweitert, war ein lockerer , welcher sich vor allem auf ein gegenseitiges Verteidigungsbündnis beschränkte. Das politische war geprägt durch Ungleichheit zwischen Stadt und Land, Untertanenverhältnisse, kirchliche Bevormundung und die Einbindung in die ständische Zunftverfassung. Mit einer modernen hatte die alte Eidgenossenschaft nicht viel gemeinsam.

Helvetik (1798 -1815)
Die Gedanken der Französischen (Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit) hatten auch auf die Eidgenossenschaft ihre Wirkung. So begrüssten viele Menschen in der Schweiz den Einmarsch der Franzosen unter im Jahre 1798, führte dies doch zur Befreiung und Gleichstellung der und zu einer für damalige Verhältnisse modernen Staatsform mit Rechtsgleichheit, und der Garantie der Freiheitsrechte, wenn auch unter französischer Vorherrschaft. Aus der losen Eidgenossenschaft wurde ein mit dem Namen «Helvetische Republik». Diese Entwicklung ging etwas zu schnell, so dass Napoleon gewisse liberale Neuerungen und den Zentralismus wieder aufhob (Mediationszeit).

Restauration (1815 - 1830)
Nach dem endgültigen Zusammenbruch des napoleonischen Reiches 1815 versuchte der Wiener , die vorrevolutionären Zustände in wieder herzustellen Dies galt auch für die Schweiz. Der alte Bund wurde erneuert, und es begann eine kurze Zeit der Restauration. Gleichzeitig rundeten die Grossmächte des Wiener Kongresses das Gebiet der Eidgenossenschaft ab und verpflichteten die Schweiz zur . Obschon nach 1815 in der Schweiz wieder die Kräfte dominierten, war es nicht möglich. die Gedanken der neuen Zeit zu verdrängen, Die Menschen wollten nicht mehr auf ihre verzichten.
Vor allem in den liberaleren Kantonen strebte man danach, die Ideen der Aufklärung zu verwirklichen. Auch die Vereinigten Staaten von Amerika, die erste moderne Demokratie, hatten auf viele Menschen in Europa eine Signalwirkung.

Regeneration und Bundesstaat (1830 - 1848), Bundesstaat (ab 1848 bis Gegenwart)
1830 wurden in 11 Kantonen die alten Regierungen gestürzt und neue, liberale Verfassungen geschaffen. Die katholischen und konservativen Stände Luzern, Uri, Schwyz, Ob- und Nidwalden, Zug, Freiburg und Wallis schlossen sich 1845 zu einem Sonderbund zusammen, um sich gegen die fortschrittlich-liberalen Kantone abzusichern. Die Tagsatzung (oberstes Beschlussorgan der Eidgenossenschaft) beschloss 1847 die Auflösung des Sonderbundes mit ,
Nach dem Sieg der Iiberalen Kantone im Sonderbundskrieg (1847) wurde 1848 ein mit einer modernen Verfassung und einem Parlament nach dem Vorbild der USA gegründet. Die Verfassung wurde 1874 und 2000 total und bildet bis heute die Grundlage für unseren Staat.
So gilt das Jahr 1848 als die eigentliche Geburtsstunde der modernen .


Quelle: ABU Lehmittel AGS BS 2008, 03.02.2021, geändert